3 Spartipps für die Google Maps API Preisplanänderung

Eduard MunteanuVon Eduard Munteanu / 24.04.19
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Sie sind zufrieden mit den Dienstleistungen von Google, doch die letzte Preisplanänderungen führte dazu, dass Sie Ihre Optionen nochmals überdenken wollen? Finden Sie jetzt heraus, wie Sie Ihre Ausgaben in Zukunft optimieren können!

Änderungen in der neuen Google Maps Plattform


Im Juni 2018 brachte Google die neue Google Maps Plattform auf den Markt, die achtzehn APIs zu drei Produkten kombiniert: Karten, Routen und Orte. Bevor wir uns die damit verbundenen Kosten-Optimierungen ansehen, lassen Sie uns erst einen kurzen Blick auf die Neuerungen werfen:

Erstens, um weiterhin auf die Dienste von Google zugreifen zu können, müssen Sie ein Abrechnungskonto erstellen und gültige Kreditkarteninformationen angeben. Auf diese Weise können Sie Ihre eigenen API-Schlüssel generieren und sich automatisch für $200 / Monat von Google qualifizieren, was die Basiskosten für eine kleinere Anwendung oder Website decken sollte.

Gleichzeitig zu dieser Änderung hat Google auch die Preise deutlich angehoben. Ein Beispiel: MyWebsite – eine fiktive Seite, die rund 100’000 Aufrufe pro Monat verzeichnet – verfügt über eine Karte, die Suchergebnisse anzeigen kann. Vor den Änderungen kostete diese Dienstleistung von Google rund $38. Heute hingegen belaufen sich die Kosten auf $700 (ohne monatliches Guthaben). Das entspricht in etwa dem 18.5-fachen des ursprünglichen Preises!

Nun stellt sich die Frage: Was kann der Inhaber von MyWebsite in dieser Situation tun? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder er wechselt die API zu einem anderen Anbieter oder er optimiert seine Kosten bei Google.

Wie Sie Ihre Kosten optimieren können


Am offensichtlichsten wäre es, die Karte auf eine spezielle, dedizierte Seite zu verschieben, damit nur interessierte User die Karte benutzen oder aktivieren. Auf diese Weise könnte man sich die Anfragen von Personen sparen, die die Website besuchen, ohne die Karte effektiv zu nutzen.

Ein weiterer Punkt zur Optimierung, der nicht ausgelassen werden sollte, ist die Bündelung der Anfragen bei der Verwendung einer Autovervollständigung. Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Anfrage einen Sitzungsschlüssel angeben, da sonst jeder von einem User eingegebene Buchstabe eine Anfrage generiert. Das würde die Kosten weiter explodieren lassen.

Abgesehen von diesen beiden Punkten gibt es eine weitere Option zur Kostenreduktion: Legen Sie fest, wie viele Informationen Sie von der API importieren möchten. Diese API, die sogenannte «Places Details API», bietet drei Datenpakete: Grunddaten (das Standard-Paket), Kontaktdaten und Atmosphärendaten. Ohne die Felder zu deklarieren, die Sie tatsächlich benötigen, gibt die API alle drei Pakete zurück, was $25 / 1’000 Anfragen kostet, anstatt $17 beim alleinigen Import der Grunddaten. Wenn Sie sicherstellen, dass Sie nur die Daten anfordern, die Sie wirklich benötigen, sparen Sie damit Geld.

Fazit


Ich kann verstehen, dass Google seine Maps Plattform monetarisieren will, denn sind wir ehrlich, davor war sie eigentlich ein Give-Away! Meiner Meinung nach hätten die Preise jedoch allmählich erhöht werden sollen, so dass Entwickler die Möglichkeit gehabt hätten, ihre Websites / Anwendungen Schritt für Schritt anzupassen. Nichtsdestotrotz ist die heutige Lösung fair, denn Unternehmen mit wenig Traffic bezahlen deutlich weniger, als solche mit einem grossen Traffic, die in der Regel auch mehr Einkommen generieren können.

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